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Sele von Triesenberg:

Sele ist ausschliesslich ein alteingesessenes Triesenberger (Walser)-Geschlecht. Erste urkundliche Erwähnungen gehen auf das Jahr 1515 zurück.

Altverbürgerte Seeli gibt es heute auch noch im Kanton Graubünden, namentlich in Fellers, Flims, Schnaus und Waltensburg.

 

Das Familiengeschlecht Sele von Triesenberg gliedert sich in die folgenden fünf Stämme:

 

Sele 1              «Luzi-Sele», «Wisli-Sele», «Allmeina-Sele», «Rüüti-Sele»,  «Egga-Sele»                       

Sele 1 ist der grösste Sele-Stamm in Triesenberg und Ur-Vater ist Thomas Sele-Nessler (ca.1610-?). Thomas‘ Grossenkel, Christian Sele-Beck (1681-1744) hatte vier Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart bzw. in das vergangene Jahrhundert, nämlich Thomas (ca.1707-1787), Christian (ca.1708-1785), Joseph (ca.1720-1779) und Antoni (ca.1725-1770).                       

Thomas‘ Ur-Grossenkel, Luzius Sele-Jenny (1854-1925) ist der Begründer der «Luzi-Sele». Nachkommen leben, nebst Triesenberg, in Schaan.                      

Christian’s Grossenkel, Johann Sele-Lampert (1814-1894) wohnte im Wiesle Nr. 101 und ist der Begründer der «Wisli-Sele». Johann’s Enkel, August Sele-Sele (1887-1968) wohnte im Winkel Nr. 92 und wurde „dr Winchal Auguschd“ genannt. Nachkommen leben, nebst Triesenberg, in Bern, Triesen und Schaan. August’s Bruder, Johann Sele-Erber (1897-1941) war „dr Wisli Jahann“ und Nachkommen leben ausschliesslich in Triesenberg.  Joseph‘s Grossenkel, Johannes Sele-Beck (1829-1885) wohnte auf Lavadina Nr. 153 und ist der Begründer der «Allmeina-Sele». Johannes‘ Enkel, Gottlieb Sele-Eberle (1917-1986) wurde „dr Allmeina Gottlieb“ genannt und Nachkommen leben ausschliesslich in Triesenberg. Joseph‘s anderer Grossenkel, Joseph Sele-Schädler (1819-1888) wohnte in der Rüti Nr. 17 und ist der Begründer der «Rüüti-Sele». Nachkommen leben, nebst Triesenberg, in Altenrhein und St. Gallen.                       

Antoni’s Enkel, Johannes Sele-Eberle (1800-1866) wohnte auf Egga Nr. 86 und ist der Begründer der «Egga-Sele». Johannes‘ Enkel, Andreas Sele-Beck (1862-1940) wurde „dr Egga Andreias“ genannt. Mit JosefGottlieb Sele-Benz (1911-1994) ist diese Linie ausgestorben.

                       

Sele 2              «Bascha-Sele», «Hindarwasser-Sele», «ds Stäffasch» > «Sele in Vaduz»

Ur-Vater war Sebastian (Bascha) Sele-Hilbe (ca.1610-?). Sebastian’s Ur-Grossenkel, Joseph Sele-Schädler (1755-1844) hatte drei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart bzw. in das vergangene Jahrhundert, nämlich Joseph (1788-1863), Stephan (1791-1854) und JohannBaptist (1794-1876).

 

Joseph Sele-Kumm (1788-1863) nahm Wohnsitz im Hinterwasser Nr. 127 und ist der Begründer der «Hindarwasser-Sele». Joseph’s Enkel, Joseph Sele-Beck (1874-1913) hatte seinerseits drei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich Gottfried (1909-1980), Josef (1910-1983) und Marzell (1912-1995). Die Nachkommen von Josef Sele-Beck (1910-1983) leben in Triesenberg, während Josef’s Brüder, Gottfried Sele-Strub (1909-1980) und Marzell Sele-Allgäuer (1912-1995) Wohnsitz in Vaduz nahmen. Ihre Nachkommen leben, nebst Vaduz, in Triesen, Eschen und Hagendorn ZG.

 

Die Nachkommen von Stephan Sele-Pfeiffer (1791-1854) nennt man «ds Stäffasch». Stephan’s Sohn, Christian Sele-Boss (1835-1917) nahm ebenfalls Wohnsitz in Vaduz und seine Nachkommen leben, nebst Vaduz, in Schaan, Triesen und Schwarzenburg LU.

 

Die Nachkommen von JohannBaptist Sele-sele (1794-1876) sind mit seinem Enkel Gottlieb Sele-Beck (1876-1957) ausgestorben.

 

Sele 3              früh ausgestorben (nicht bearbeitet)

 

 

Sele 4             «Naazi-Sele», «ds Kilisch», «Balischguad-Sele» > «Sele in USA», «ds Gschindar Metzgarsch»

Ur-Vater war Thomas Sele-Frommelt (ca.1675-?), welcher möglicherweise ein Enkel von Thomas Sele-Nessler (ca.1610-?, Ur-Vater des Sele-Stamm 1) sein könnte.

Die Bezeichnung «Naazi-Sele» satmmt von Thomas‘ Enkel, Ignatius Sele-Sele (1747-1816). Ignatius’s Sohn, Konrad Sele-Frommelt (1784-1836) hatte drei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart bzw. in das vergangene Jahrhundert, nämlich Vinzenz (1821-1903), Joseph (1828-1908) und Johann (1830-1881).

 

Die Nachkommen von Vinzenz’s Sohn, Kilian Sele-Schädler (1853-1936) nennt man «ds Kilisch» und sie leben in Triesen und Vaduz.

 

Joseph Sele-Lampert (1828-1908) wohnte im Balischguat Nr. 104 und begründete die «Balischguad-Sele». Nachkommen leben, nebst Triesenberg, in Triesen, Trübbach und Sargans. Joseph’s Enkel, Konrad Sele-Kälin (1911-1998) wurde, samt Nachkommen, Bürger der USA.

 

Der Sohn von Johann Sele-Nägele (1830-1881), Johann Sele-Beck (1866-1939) war Hausmetzger im Gartschind Nr. 75 und seine Nachkommen werden «ds Gschindar Metzgarsch» genannt. Sie leben ausschliesslich in Triesenberg.

 

Sele 5             «Damian-Sele», «ds Flurisch»

Ur-Vater war Christian Sele-Gassner (ca.1680-?). Die Bezeichnung «Damian-Sele» satmmt von Christian‘s Grossenkel, JosefDamian Sele-Schädler (1820-1877). JosefDamian’s Grossenkel, Egon Sele (1928-1986) war allerdings der Letzte dieses Stammes.

JosefDamian’s Schwester, Katharina Sele (1826-1882) hatte einen unehelichen Sohn, Florin Sele-Lampert (1851-1929), welcher diese Linie fortführte. Seine Söhne, JohannBaptist Sele-Nägele (1876-1950) bzw. FranzJosef Sele-Schädler (1878-1948) wurden „ds Flurisch Johann“ bzw. „ds Flurisch FranzSepp“ genannt. Nachkommen von JohannBaptist leben nur noch in Triesen und Erlinsbach SO, während Nachommen von FranzJosef ausschliesslich in Triesenberg leben.

 

 

Als Stammväter aller heute noch lebenden Triesenberger-Sele gelten also:

·       Thomas Sele (geschätzt um 1610), verehelicht mit Lena Nessler

·       Sebastian Sele (geschätzt um 1610), verehelicht mit Lena Hilbe

·       Thomas Sele (geschätzt um 1675), verehelicht mit Anna Frommelt

·       Christian Sele (geschätzt um 1680), verehelicht mit Margaretha Gassner

 

Es gibt also ab ca. 1650 bzw. 1700 vier Triesenberger-Sele-Linien, die in die Gegenwart reichen. Einige Ur- und Seitenlinien sind früh ausgestorben und die heute existierenden Triesenberger-Sele sind relativ zahlreich. Nachkommen von Triesenberger-Sele gibt es in diversen Gemeinden Liechtensteins und auch in der Schweiz und den USA.

 

Alle lebenden Triesenberger-Sele sind also zu finden im:

„Stammbaum der Sele von Triesenberg, ab Thomas Sele und Lena Nessler“ (Sele 1)

oder im

„Stammbaum der Sele von Triesenberg, ab Sebastian Sele und Lena Hilbe“ (Sele 2)

oder im

„Stammbaum der Sele von Triesenberg, ab Thomas Sele und Anna Frommelt“ (Sele 4)

oder im

„Stammbaum der Sele von Triesenberg, ab Christian Sele und Margaretha Gassner“ (Sele 5)

 

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat der Stammbaum Sele 1 ein Format:

 B x H von ca. 750 x 50 cm         (Zoom 150%)         bislang rund 485 Personen

und der Stammbaum Sele 2 hat ein Format:

B x H von ca. 500 x 65 cm           (Zoom 100%)         bislang rund 240 Personen

und der Stammbaum Sele 4 hat ein Format:

B x H von ca. 350 x 60 cm           (Zoom 100%)         bislang rund 170 Personen

und der Stammbaum Sele 5 hat ein Format:

B x H von ca. 270 x 55 cm           (Zoom 100%)         bislang rund 120 Personen

 

Alle vier Linien zusammen beinhalten bislang also rund 1‘015 Personen.

 

Anmerkung:

Wenn Sie wissen möchten, welchem Stammbaum Sie angehören senden Sie mir Ihre persönlichen Daten und ich teile Ihnen dies umgehend mit.

Verwenden Sie dazu bitte die entsprechenden Formulare unter: Kontakt/Anmeldung/Bestellung

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

Zur Kurzform Seli, rätoromanisch älter Baséli, zum griechisch-lateinischen Rufnamen Basilius.

Typ:   Rufnamen

 

Ältere Schreibart(en):       Säli, Selly, Selle, Sälin, Seelin, Seli, Seeli, Sehle, Selli