Lampert von Triesen:

Lampert ist alteingesessenes Triesner-Geschlecht. Erste Erwähnungen gehen in das Jahr 1556 zurück.

Altverbürgerte Lampert gibt es heute auch noch in Triesenberg (siehe Lampert von Triesenberg), Vaduz und Schellenberg, wobei die Schellenberger-Lampert von Vorarlberg abstammen. Lampert gibt es aber auch in Fläsch und Jenins des Kantons Graubünden, sowie auch in diversen Ländern von Europa, Nord- und Süd-Amerika.

 

Die Lampert von Triesen lassen sich in drei Stämme einteilen:

Lampert 1    Ur-Vater war Martin Lampert-Kindle (ca.1610-1663). Lediglich die Nachkommen seines Sohnes Franz Lampert-Verling (ca.1640-1709) reichen in die Nähe der Gegenwart. Franzen’s Grossenkel, Johann Lampert-Eberle (1788-?) wanderte in die USA aus. Mit Franzen’s Ur-Ur-Ur-Ur-Grossenkelin, Anna Schurti-Lampert (1909-1985) ist diese Linie ausgestorben.

 

Lampert 2    ausgestorben vor 1900 (nicht bearbeitet)

 

Lampert 3    Ur-Vater war Adam Lampert-Gantner (ca.1610-1688). Lediglich die Nachkommen seines Sohnes Peter Lampert-Verling (ca.1645-?) reichen in die Nähe der Gegenwart. Mit Peters’s Ur-Ur- Grossenkelin, Kreszentia Kindle-Lampert (1854-1942) ist auch diese Linie ausgestorben.

 

 

Es gibt also ab ca. 1600  zwei Triesner-Lampert-Linien, die in die Nähe der Gegenwart reichen. Einige Seitenlinien sind schon früh ausgestorben und es gibt  heute keine lebenden Triesner-Lampert mehr.

 

Als Stammväter der unlängst ausgestorbenen Triesner-Lampert gelten also:

·       Martin Lampert (ca.1610-1663), verehelicht mit Ursula Kindle

·       Adam Lampert (ca.1610-1688), verehelicht mit Maria Gantner

 

Deren Nachkommen sind also zu finden im:

„Stammbaum der Lampert von Triesen, ab Martin Lampert und Ursula Kindle“ (Lampert 1)

oder im

„Stammbaum der Lampert von Triesen, ab Adam Lampert und Maria Gantner“ (Lampert 2)

 

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat der Stammbaum Lampert 1 ein Format:

 B x H von ca. 100 x 50 cm         (Zoom 100%)         rund 65 Personen

und der Stammbaum Lampert 2 hat ein Format:

B x H von ca. 65 x 40 cm           (Zoom 100%)         rund 25 Personen

 

beide Linien zusammen beinhalten bislang also rund 90 Personen.

 

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

a) Zur Variante Lampert des deutschen Rufnamen Landebert.

Typ:   Rufnamen

b) Oder aus mittelhochdeutsch lamparter 'Lombarde, Italiener', bzw. 'südalpiner Walser‘; später 'Geldwechsler aus der Lombardei' nach der Herkunft und der Tätigkeit.

Typ:   Wohnstättennamen; Soziale Gruppen

 

Ältere Schreibart(en):       Lampart, Lamppart, Lamparth, Lamperth