Tschol von Triesen:

Tschol ist ein alteingesessenes Triesner-Geschlecht, welches ursprünglich aber vom Südtirol abstammt. Simeon Tschol-Matheis (ca.1750-1833) aus Schlander im Südtirol liess sich Bad Ragaz nieder, wo sein Sohn JosefBonifaz Tschol 1785 geboren wurde. JosefBonifaz verehelichte sich 1815 mit der Triesnerin Franziska Schurte und erwarb gleichzeitig das Triesner Bürgerrecht.

Altverbürgerte Tschol gibt es heute auch noch in Oesterreich.

Simeon Tschol-Schurte (ca.1750-1833) war also der Stammvater aller heute noch lebenden Triesner-Tschol. Der Enkel von Simeon, JosefBonifaz Tschol-Kindle (1828-1891) hatte zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich:

·       Fidel Tschol-Schädler (1866-1917)

·       Raimund Tschol-Erne (1869-1950)

 

Nachkommen von Fidel Tschol-Schädler (1866-1917) leben noch in Triesen, werden aber aussterben.

Die Nachkommen von Raimund Tschol-Erne (1869-1950) werden «s Raimündlis» genannt und leben durchwegs in Triesen.

 

Es gibt also ab 1815 lediglich eine Triesner-Tschol-Linie, die in die Gegenwart reicht. Einige Seitenlinien sind ausgestorben und die heute existierenden Tschol sind nicht sehr zahlreich.

 

Alle lebenden Tschol sind also zu finden im:

„Stammbaum aller Tschol von Triesen, ab Simeon Tschol und Notburga Matheis“

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat dieser Stammbaum ein Format:

 B x H von ca. 220 x 45 cm                   (Zoom 100 %)

Der Stammbaum beinhaltet bislang rund 85 Personen

 

Anmerkung:

Vom vorliegenden Geschlecht standen mir flächendeckende Daten aus der Vergangenheit leider nur bis ca. 2000 zur Verfügung. Für weiterführende Daten bis in die Gegenwart bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Soweit Sie mir solche Daten zukommen lassen, führe ich diese gerne nach.

Verwenden Sie dazu bitte die entsprechenden Formulare unter: Kontakt/Anmeldung/Bestellung

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

a) Finsterwalder 1994, 250 (s. V. Tscholl) will den Namen auf die rätoromanische Namenform Mischol zurückführen. Dies passt lautlich nicht (wegen dem Tsch-), auch geht Mischol nicht auf Michael zurück, wie Finsterwalder meint, sondern auf rätoromanisch Tumasch (Thomas: nämlich als gekürzte Verkleinerungsform Tumaschol.

b) Man beachte auch den Flurnamen Tschol in Vorarlberg, etwa in Göfis. Ein Zusammenhang zu diesem bzw. einem entsprechenden anderwärts wäre auch nicht ausgeschlossen.

 

Ältere Schreibart(en):       Tscholl, Tshohl, Tschohl