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Nägele von Triesenberg:

Nägele ist ein alteingesessenes Triesenberger (Walser)-Geschlecht. Erste Erwähnungen gehen in das Jahr 1507 zurück.

Altverbürgerte Nägele gibt es heute auch noch in Planken (siehe Nägele von Planken). Altverbürgerte Negele gibt es heute auch noch in Triesen (siehe Negele von Triesen), sowie auch in Oesterreich und Deutschland.

Verwirrenderweise schreiben sich einige Triesner-Negele ab 1978 ebenfalls Nägele.

In der Schweiz gibt es in diversen Kantonen (AR, BE, GR, SG, SH, TG, ZH) auch altverbürgerte Nägeli, ebenso in Oesterreich und Deutschland.

 

Als Stammvater aller heute noch lebenden Triesenberger-Nägele gilt Sebastian Nägele (ca.1650-?), welcher mit Elisabeth Frommelt verehelicht war. Sebastian’s Sohn, Georg Nägele-Hilbe (ca.1682-1745) hatte zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich Georg Nägele-Ospelt (ca. 1716-1778) und Johannes Nägele-Beck (ca.1720-1767).

 

Georg’s Sohn, Johannes Nägele-Schädler (1743-1800) hatte seinerseits wiederum zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich Johannes Nägele-Lampert (1779-1853) und JohannGeorg Nägele-Gassner (1783-1837).

Der Grossenkel von Johannes Nägele-Lampert (1779-1853), Johann Nägele-Beck (1874-1953 liess sich in Nendeln nieder und war Wirt zum Löwen. Seine Nachkommen leben heute in Nendeln und Schaan.

Der Enkel von JohannGeorg Nägele-Gassner (1783-1837), JosephAnton Nägele-Lampert (1851-1907) war fürstlicher Oberjäger, genauso wie auch sein Sohn Josef Negele-Verling (1880-1960). Josef und seine Nachfahren schrieben sich fortan Negele. Sie wohnen hauptsächlich in Triesenberg und vereinzelt in Schaan. Die restlichen Nachkommen von JohannGeorg Nägele-Gassner (1783-1837) wohnen ebenfalls hauptsächlich in Triesenberg und vereinzelt in Balzers.

 

Der Enkel von Johannes Nägele-Beck (ca.1720-1767), JohannEvangelist Nägel-Beck (1799-1852) hatte ebenfalls zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich Johann Nägele-Schädler (1830-1904), genannt „dr Undar Nägeli“ und Josef Nägele-Frommelt (1836-1917), genannt „dr Obar Nägeli“.

Nachkommen von Johann Nägele-Schädler (1830-1904) wohnen, nebst Triesenberg, in Schellenberg, Triesen, Zürich, Berneck, Geisenheim BRD und in den USA.

Die einzigen, noch lebenden Nachkommen von Josef Nägele-Frommelt (1836-1917) sind Bürger von Vaduz geworden.

 

Es gibt also ab ca. 1650 lediglich eine Triesenberger-Nägele-Linie, die in die Gegenwart reicht. Einige Seitenlinien sind früh ausgestorben und die heute noch existierenden Triesenberger-Nägele sind relativ zahlreich.

 

Alle lebenden Triesenberger-Nägele sind also zu finden im:

„Stammbaum aller Nägele von Trieseneberg, ab  Sebastian Nägele und Elisabeth Frommelt“

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat dieser Stammbaum ein Format:

 B x H von ca. 500 x 65 cm         (Zoom 100 %)

 Der Stammbaum beinhaltet bislang rund 330 Personen

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

a)         Zu mittelhochdeutsch nagel  ‘Nagel’. > Nagel, hier als Koseform mittels

dt. –li.

Typ:   Soziale Gruppen

 

b)         Übername zu mittelhochdeutsch negellin, 'kleiner Nagel, Gewürznelke', mundartlich Nägeli 'Gewürznelke'.

Typ:   Übernnamen

 

c)         Diminutivischer Übername zu frühneuhochdeutsch nagel 'Dünkel' für einen überheblichen Menschen.

Typ:   Übernnamen

 

Ältere Schreibart(en):       Negelin, Nägelin, Negele, Nägelli, Negeli, Nägelein