Näscher von Gamprin:

Näscher ist ein alteingesessenes Gampriner-Geschlecht. Erste Erwähnungen gehen in das Jahr 1584 zurück.

Altverbürgerte Näscher gibt aber auch in Eschen (siehe Näscher von Eschen) und auch in Ruggell (siehe Näscher von Ruggell), wobei beide von Gamprin abstammen.

Als Stammvater aller heute noch lebenden Gampriner-Näscher gilt der Landammann Georg Näscher (ca.1675-1745), welcher mit Maria Öhri verehelicht war. Daraus entstanden in Gamprin die Stämme der «s Ammas», «s Ferdinendlis», «s Hans-Odis», «s Evelers», «s Klaras», «s Schniders», «s Schnider-Alfonses», «s Schnider-Odis», «s Schnider-Johanns», «s Kaspers» und «s Vestles».

Georg’s Sohn, Josef Näscher-Öhri (1700-1750) hatte zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich:

·       JohannGeorg Näscher-Kranz (1735-1787)

·       FranzJosef Näscher-Matt (1745-1810)

Landammann FranzJosef Näscher-Matt (1745-1810) liess sich auf dem Steinbös in Eschen nieder, blieb jedoch Bürger von Gamprin. FranzJosef’s Enkel, FranzJosef Näscher-Allgäuer (1792-1875) und wiederum dessen Söhne Maximilian Näscher-Senti (1820-1876) und JohannGeorg Näscher-Öhri (1822-1878) liessen sich Mitte des 19. Jahrhunderts in Mauren einbürgern, während der andere Sohn, Adam Näscher-Kaiser (1816-1897) Bürger von Eschen wurde. In Mauren sind die Näscher ausgestorben.

Die übrigen Nachkommen von  Nachkommen von FranzJosef blieben Bürger von Gamprin wurden «s Ammas» genannt. Sie sind mit Maria Ritter-Näscher (1880-1960) ausgestorben.

 

JohannGeorg Näscher-Kranz (1735-1787) hatte seinerseits fünf Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich:

·       FranzJosef Näscher-Hoop (1756-1794)

·       Ferdinand Näscher-Wohlwend (1759-1806)

·       JohannAdam Näscher-Fröhlich (1764-1835)

·       JohannGeorg Nöscher-Wanger (1766-1834)

·       Mathäus Näscher-Wohlwend (1768-1815)

Die Nachkommen von FranzJosef Näscher-Hoop (1756-1794) sind Bürger von Eschen geworden.

Der Sohn von Ferdinand Näscher-Wohlwend (1759-1806), Mathäus Näscher-Batliner (1790-1853) und seine Nachkommen sind ebenfalls Bürger von Eschen geworden.

Mathäus‘ jüngerer Bruder war Andreas Näscher-Öhri (1792-1866). Die Nachkommen von dessen Sohn, Ferdinand Näscher-Hasler (1833-1889) werden «s Ferdinendlis» genannt.

Mathäus‘ älterer Bruder war FranzJosef Näscher-Hasler (1792-1866). Seine Nachkommen werden «s Schniders», «s Schnider-Alfonses», «s Schnider-Odis» und «s Schnider-Johanns» geheissen.

 

Die Nachkommen von JohannAdam Näscher-Fröhlich (1764-1835), bzw. dessen Enkel, JohannAdam Näscher-Schafhauser (1823-1894) werden «s Hans-Odis» genannt. Nachkommen leben in Belgien. Ein Sohn von JohannAdam Näscher-Schafhauser war FranzJosef Näscher-Näscher (1860-1894). Seine Söhne waren die Zwillinge Wilhelm Näscher-Peter (1892-1984) und Ferdinand Näscher-Näscher (1892-1941). Nach dem frühen Tod der Eltern kam Wilhelm zu Magdalena Öhri (1854-1872, aus dem Stamm «s Kaspers» Öhri 3) und seine Nachkommen werden daher «s Kaspers» genannt. Zwillingsbruder Ferdinand kam zu Ludwig Näscher-Hasler (1862-1953, von «s Vestles») und seine Nachkommen werden daher ebenfalls «s Vestles» genannt.

 

Mathäus Näscher-Wohlwend (1768-1815) war in zweiter Ehe mit MariaEva Wohlwend verheiratet und deren Nachkommen wurden daher erst «s Evelers» genannt. Die Nachkommen von Sohn Silvester Näscher-Fehr (1803-1869) wurden «s Vestles» genannt. Silvester’s kinderloser Enkel, Ludwig Näscher-Hasler (1862-1953) nahm den Waisenknaben Ferdinand Näscher-Näscher (1892-1941) auf,  und dessen Nachkommen werden daher ebenfalls «s Vestles» genannt (siehe vorheriger Absatz).

 

Der Enkel von Mathäus Näscher-Wohlwend (1768-1815), JohannGeorg Näscher-Näscher (1835-1881) war mit Klara Näscher verheiratet. Ihre Nachkommen werden daher «s Klaras» genannt.

 

Es gibt also ab ca. 1700 lediglich eine Gampriner-Näscher-Linie, die in die Gegenwart reicht. Einige Seitenlinien sind ausgestorben und die heute existierenden Gampriner-Näscher sind relativ zahlreich.

Alle lebenden Gampriner-Näscher sind also zu finden im:

„Stammbaum aller Näscher von Gamprin, ab  Georg Näscher und Maria Öhri“

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat dieser Stammbaum ein Format:

 B x H von ca. 500 x 55 cm         (Zoom 100 %)

 Der Stammbaum beinhaltet bislang rund  270 Personen

Anmerkung:

Vom vorliegenden Geschlecht standen mir flächendeckende Daten aus der Vergangenheit leider nur bis ca. 1995 zur Verfügung. Für weiterführende Daten bis in die Gegenwart bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Soweit Sie mir solche Daten zukommen lassen, führe ich diese gerne nach.

Verwenden Sie dazu bitte die entsprechenden Formulare unter: Kontakt/Anmeldung/Bestellung

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

Namensherkunft nicht geklärt.

Ältere Schreibart(en):       Nescher