Büchel von Gamprin:

Büchel ist ein alteingesessenes Gampriner-Geschlecht und dort ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erwähnt. Altverbürgerte Büchel gibt es heute auch noch in Ruggell (siehe Büchel von Ruggell), Mauren (siehe Büchel von Mauren), Schellenberg und Balzers, sowie verschiedenenorts im Kanton St.Gallen.

 

Das Familiengeschlecht Büchel von Gamprin gliedert sich in die folgenden drei Stämme:

Büchel 1      «s Ferdi-Böchels», «s Lumsers»

Ur-Vater war Ferdinand Büchel-Müller (1667-1747). Ferdinand‘s Ur-Ur-Ur-Grossenkel war Ferdinand Büchel-Kind (1865-1936). Seine Nachkommen wurden «s Ferdi-Böchels» genannt und sind mit Alois Büchel-Oppelc (1943-2003) ausgestorben, da dieser nur weibliche Nachkommen hatte. Ferdinand’s Bruder, Eduard Büchel-Öhri (1873-1951) wohnte auf Salums und seine Nachkommen werden «s Lumsers» genannt. Eduard’s Enkel, Hubert Büchel (1953) ist der letzte männliche Vertreter dieser Linie.

 

Büchel 2      «s Schmeda-Buabes», «s Böcheles», «s Cilla-n-Odis», «s Stögle-Hanses», «s Uelis», «s Luzinas»,  «s Krisostis», «s Hannesles»

Ur-Vater war Andreas Büchel-Hoop (1688-1753). Es wird vemutet, dass Andreas auch ein Sohn von Ferdinand Büchel-Kind (1865-1936) war (siehe Büchel 1), kann aber nicht nachgewiesen werden.  Andreas hatte drei Söhne mit Nachkommen z.T. bis in die Gegenwart, nämlich:

·       Ulrich Büchel-Öhri (1715-1771)

·       Anton Büchel-Hasler (1728-1807)

·       Josef Büchel-Müssner (1724-1801)

Ulrich Büchel-Öhri (1715-1771) war Schmied, so wie auch dessen Sohn, Andreas Büchel-Kind (1751-1827) und auch dessen Söhne, Ulrich Büchel-Marxer (1776-1829) und Sebastian Büchel-Hasler (1785-?). ihre Nachkommen werden bis heute  «s Schmeda-Buabes» genannt und sie leben in Gamprin.

Die Nachkommen von Ulrich Büchel-Marxer (1776-1829) wurden Bürger von Ruggell (siehe Büchel 6 von Ruggell).

Die Nachkommen von Sebastian’s Bruder, Dionys Büchel-Wohlwend (1790-1854) wurden «s Böcheles» genannt. Die letzten dieser Linie lebten in Nendeln, Schaanwald und Vaduz und es leben heute keine männlichen Nachkommen mehr.

Die Nachkommen von Sebastian’s Enkel, FranzJosef Büchel-Wohlwend (1850-1908) werden aus (mir) unbekannten Gründen «s Cilla-n-Odis» genannt. Die letzten dieser Linie leben in Triesen.

 

Die Nachkommen von Anton Büchel-Hasler (1728-1807) wurden Bürger von Eschen, wo die männliche Linie jedoch schon vor 1900 ausgestorben ist.

 

Josef Büchel-Müssner (1724-1801) hatte seinerseits zwei Söhne mit Nachkommen bis in die Gegenwart, nämlich:

·       Josef Büchel-Öhri (1756-1800)

·       Johannes Büchel-Öhri (1769-1811)

Der Enkel von Josef Büchel-Öhri (1756-1800) war JohannEvangelist Büchel-Hasler (1827-1894). Er wohnte im Stieg und seine Nachkommen werden bis heute «s Stögle-Hanses» genannt und sie leben durchwegs in Gamprin. JohannEvangelist’s Enkel, Wilhelm Büchel-Fehr (1919-2009) begründete das umfangreiche Bauunternehmen Wilhelm Büchel AG in Bendern.

Die Nachkommen von Josef’s Sohn, Ulrich Büchel-Heeb (1800-1880) wurden erst «s Uelis» genannt. Ulrich’s Sohn, Sebastian Büchel-Hasler (1833-1884) heiratete Luzina Hasler und ihre Nachkommen wurden daher «s Luzinas» genannt, sind aber ausgestorben.

Sebastian’s Bruder war Chrystostomus Büchel-Heeb (1834-1906). Seine Nachkommen werden «s Krisostis» genannt. Sie leben, nebst Gamprin, in Triesenberg und Sevelen.

 

Die Nachkommen von Johannes Büchel-Öhri (1769-1811) wurden «s Hannesles» geheissen. Sie sind in Gamprin längst ausgestorben, nicht aber in Mauren. Johannes‘ Enkel, Kaspar Büchel-Öhri (1833-1900) tauschte anno 1861 mit Franz Josef-Senti (1804-1852) aus Mauren das Bürgerrecht und seine Nachkommen wurden Bürger von Mauren (siehe Büchel von Mauren).

 

 

Büchel 3      «s Marks oder Julis», «s Märteles»

Ur-Vater war Martin Büchel-Öhri aus Ruggell (1816-1876) (siehe Büchel 1 von Ruggell). Martin heiratete 1849 die Gamprinerin MariaAnna Öhri und zog nach Gamprin. Sein Sohn Markus Büchel-Gstöhl (1854-1923) wurde samt Nachkommen Bürger von Gamprin. Seine Nachkommen, bzw. die Nachkommen seines Sohnes Julius Büchel-Goop (1886-1967) werden «s Marks oder Julis» genannt und sie leben in Gamprin.

Die Nachkommen von Julius‘ Bruder, Martin Büchel-Herzog (1891-1947) werden «s Märteles» genannt und sie leben in Eschen und Mauren.

 

Als Stammväter aller heute noch lebenden Gampriner-Büchel gelten also:

·       Ferdinand Büchel (1667-1747), verehelicht mit Agnes Müller

·       Andreas Büchel (1688-1753), verehelicht mit Ursula Hoop

·       Martin Büchel (1816-1876), verehelicht mit AnnaMaria Öhri

Es gibt also drei Gampriner-Büchel-Linien, die in die Gegenwart reichen. Einige Ur- und Seitenlinien sind früh ausgestorben und die heute existierenden Gampriner-Büchel sind relativ zahlreich. Nachkommen von Gampriner-Büchel gibt es  verschiedenenorts in Liechtenstein.

 

Alle lebenden Gampriner-Büchel sind also zu finden im:

„Stammbaum der Büchel von Gamprin, ab Ferdinand Büchel und Agnes Müller“ (Büchel 1)

oder im

„Stammbaum der Büchel von Gamprin, ab Andreas Büchel und Ursula Hoop“ (Büchel 2)

oder im

„Stammbaum der Büchel von Gamprin, ab Martin Büchel und AnnaMaria Öhri“ (Büchel 3)

 

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat der Stammbaum Büchel 1 ein Format:

 B x H von ca. 85 x 50 cm           (Zoom 100%)         bislang rund 45 Personen

der Stammbaum Büchel 2 hat ein Format:

B x H von ca. 350 x 50 cm           (Zoom 1500%)       bislang rund 200 Personen

und der Stammbaum Büchel 3 hat ein Format:

B x H von ca. 85 x 40 cm             (Zoom 100%)         bislang rund 35 Personen

 

Alle drei Linien zusammen beinhalten bislang also rund 280 Personen.

 

Anmerkung:

Vom vorliegenden Geschlecht standen mir flächendeckende Daten aus der Vergangenheit leider nur bis ca. 1995 zur Verfügung. Für weiterführende Daten bis in die Gegenwart bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Soweit Sie mir solche Daten zukommen lassen, führe ich diese gerne nach.

Wenn Sie wissen möchten, welchem Stammbaum Sie angehören senden Sie mir Ihre persönlichen Daten und ich teile Ihnen dies umgehend mit.

Verwenden Sie dazu bitte die entsprechenden Formulare unter: Kontakt/Anmeldung/Bestellung.

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

Zu alemannischem Bühel, „Hügel, Anhöhe“, nach der Wohnstätte auf einer Anhöhe oder in einem Ort namens Büchel.

Typ:   Wohnstättennamen

 

Ältere Schreibarten:           Buchel, Büchl, Pichel, Büechel