Gstöhl von Eschen:

Gstöhl ist ein alteingesessenes Eschner-Geschlecht. Erste Erwähnungen gehen in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Altverbürgerte Gstöhl gibt es aber auch in Balzers, sowie auch in Deutschland und Österreich. Ob die Balzner-Gstöhl verwandt sind mit den Eschner-Gstöhl ist noch offen (Zitat aus Liechtensteiner Namensbuch).

Als Stammvater aller heute noch lebenden Eschner-Gstöhl gilt der um ca. 1650 geborene Christian Gstöhl, welcher mit Barbara Büchel aus Ruggell verehelicht war. Daraus entstanden die Stämme der «Eintracht-Gstöhl», «Gstöhlaseppa», «Gstöhlahansile» und «Schönbühl-Gstöhl».

Adolf Gstöhl (1867-1920), Wirt zur Eintracht, begründete den Stamm der «Eintracht-Gstöhl». Die Brüder JosefCyrill (1872-1947) und JohannPaul (1876-1947) begründeten die Stämme der «Gstöhlaseppa» bzw. «Gstöhlahansile». Der Stamm der «Schönbühl-Gstöhl» beginnt mit FranzJosef Gstöhl (1812-1887).

Es gibt also ab ca. 1675 lediglich eine Gstöhl-Linie, die in die Gegenwart reicht. Einige Seitenlinien sind früh ausgestorben und die heute existierenden Eschner-Gstöhl sind nicht relativ zahlreich.

Alle lebenden Eschner-Gstöhl sind also zu finden im:

„Stammbaum aller Gstöhl von Eschen, ab  Christian Gstöhl und Barbara Büchel“

Ausgedruckt in einer gut lesbaren Papierform hat dieser Stammbaum ein Format:

 B x H von ca. 750 x 70 cm         (Zoom 150 %)

 Der Stammbaum beinhaltet bislang rund 350 Personen

 

Anmerkung:

Vom vorliegenden Geschlecht standen mir flächendeckende Daten aus der Vergangenheit leider nur bis ca. 1997 zur Verfügung. Für weiterführende Daten bis in die Gegenwart bin ich auf Ihre Mithilfe angewiesen. Soweit Sie mir solche Daten zukommen lassen, führe ich diese gerne nach.

Verwenden Sie dazu bitte die entsprechenden Formulare unter: Kontakt/Anmeldung/Bestellung

 

Namensdeutung gemäss Liechtensteiner Namensbuch:

Ausgangspunkt der Überlegungen muss auch hier das anlautende Gst- sein, das  wieder an die bekannt instabilen anlautenden Konsonantengruppen st- / sk- / kst- / ks- / sk- / tsg- bei vordeutschen Wörtern und Namen erinnert. Hier liegt offenbar ein rätoromanischer Übername vor, der von tschaguola  'Zwiebel' ausgeht, auf dem auch gleichbedeutendes Bölle" beruht. Der Übername nahm irgendwie auf Form oder sonstige Eigenschaften der Zwiebel Bezug. Formal ist die Entwicklung leicht zu verfolgen: tsaguola > tsaggtöla >tsagyöl > tsgöl > (urk. belegt) sgöl > kstöl.

Typ:   Übernamen

Ältere Schreibart(en):       Schgöl, Gschol, Gstöl, Gstöll, Gestöhl